
Sensoren und Schalter für Endlagen
und Zwischenstellungen
Elektromechanische Verstellantriebe dürfen nicht in die mechanische Endlage verfahren werden, sondern müssen über die Steuerung (Umrichter, Schütze) beim Erreichen der Endlagenschalter gestoppt werden.
Für die RACO Drehantriebe DM IV und Elektrozylinder der Zylinderbauart 1 und 6 gibt es unterschiedliche Anbaumöglichkeiten:
- Wegsensorik EPS 02 mit 2 Schaltkontakten
- Wegsensorik EPS 04 mit 4 Schaltkontakten
- Wegsensorik EPS 06 mit 2 Schaltkontakten
und 4 elektronischen Schaltausgängen + analoge Stellungsrückmeldung + elektronischer Überlastschutz - mechanisches Schaltgetriebe mit bis zu 6 einstellbaren Umschaltern für Endlagen und Zwischenstellungen kombinierbar mit Potentiometer oder DMU.
Für Lineartriebe und Elektrozylinder der COMPACT Baureihe (Zylinderbauart 6) stehen auch anbaubare magnetinduktive Sensoren (Näherungsschalter) zur Verfügung.

Bei Sensoren für die Endlagenabschaltung oder Zwischenstopp muss die Schaltfahnenlänge beachtet werden. Abhängig von der bewegten Masse und Verfahrgeschwindigkeit ergibt sich ein unterschiedlicher Anhalteweg (Nachlauf). Damit der Schalter sicher schaltet muss die Schaltfahnenlänge größer als der Nachlauf sein, sonst wird der Schalter überfahren. Mit einer Haltebremse (wechsel- und gleichstromseitig geschaltet) kann der Nachlauf reduziert werden.
Optimal ist auch der Einsatz der Wegsensorik EPS, hier werden die Endlagen nicht mehr freigeschaltet und die Schaltnocken für die Zwischenposition (EPS 04 oder EPS 06) können in der Schaltfahnenlänge parametriert werden.
Bei größeren bewegten Massen und bei höheren Geschwindigkeit (> 100 mm/s) wird zusätzlich der Einsatz eines Frequenzumrichters empfohlen. Durch einstellbare Bremsrampen wird der Nachlauf kontrolliert und der mechanische Verschleiß reduziert.



